Wir geben Ihnen Hinweise zum Verhalten im Sterbefall

Befinden Sie sich zu Hause und der Verstorbene ist in Ihrer bzw. seiner Wohnung verstorben, verständigen Sie möglichst den Hausarzt, sonst seinen Vertreter, den Notarzt oder die Rettungsleitstelle unter Tel.-Nr.: 112. Im Krankenhaus oder Pflegeheim kümmert sich das Personal um die ersten Schritte. Diese besprechen Sie am Besten vor Ort. In jedem Fall und vor allem wenn Sie nicht weiter wissen, rufen Sie uns an damit wir eine Überführung ihres Verstorbenen oder Anderes planen können.

Der Arzt benötigt den Personalausweis oder den Pass des Verstorbenen. Danach wird der Arzt den Verstorbenen untersuchen und den Totenschein ausstellen (dieser muss aus Nachweisgründen unbedingt beim Verstorbenen bleiben). Während der Arzt bei ihnen ist oder danach können sie sich mit uns telefonisch in Verbindung setzen, so dass wir Ihren Angehörigen ins Bestattungshaus Schulte überführen und einen Termin zur Besprechung vereinbaren. Sie dürfen sich 36 Stunden lang nach Todeseintritt von Ihrem Verstorbenen zu Hause verabschieden, dann muss eine Überführung erfolgen. Eine weitere offene Aufbahrung und Verabschiedung ist in unserer Trauerkapelle möglich.

Telefon: 0541 / 12 35 31

Ist die Todesursache nicht zu klären oder tritt der Tod auf öffentlichen Straßen, Plätzen oder in öffentlichen Gebäuden ein, kümmern sich die zuständigen Behörden (Polizei / Kriminalpolizei) um den Verstorbenen und benachrichtigen den zuständigen Bestatter, der in dem Moment NUR für die Abholung des Verstorbenen zuständig ist. Sie werden dann von der Behörde über den Sterbefall benachrichtigt und können selbst den Bestatter Ihres Vertrauens bestimmen. Es dürfen keine Veränderungen am Verstorbenen vorgenommen werden bis die Freigabe der Staatsanwaltschaft vorliegt.

Sobald Sie bei uns einen Termin für ein Beratungsgespräch gemacht haben sollten Sie folgende Papiere und Informationen bereithalten:

  •  Einwohnermeldebescheinigung, Personalausweis oder Reisepass
  • Geburtsurkunde (bei Ledigen)
  • Heiratsurkunde bei Eheleuten
  • Sterbeurkunde des Ehepartners (bei Verwitweten)
  • nach 1958 beglaubigter Auszug aus dem Familienbuch.
  • Eheurkunde / rechtskräftiges Scheidungsurteil (bei Geschiedenen)
  • Vertriebenenausweis, Namenserklärung, Einbürgerungsurkunde,
    Registrierschein, Originale Übersetzungsurkunde (bei Zuwanderern)
  • aktueller Rentenbescheid oder Rentennummer des Verstorbenen (sofern bereits Rente bezogen wurde)
  • Krankenkassenkarte
  • Versicherungsunterlagen, Mitgliedsunterlagen im Original
  • Grabstellenurkunde (falls Grabstelle bereits vorhanden)
  • ein schönes und aktuelles Bild des Verstorbenen

Als nächstes folgt das Beratungsgespräch » in dem wir alle Angelegenheiten mit Ihnen besprechen.